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Archispirostreptus gigas
Archispirostreptus gigas (PETERS, 1855)
Riesenschnurfüßer Synonym: Spirostreptus giganteus Lebensweise, Pflege Der große afrikanische Riesenschnurfüßer ist ein sehr interessanter Terrarienpflegling, der sich leicht vermehren lässt. Er ist in feuchten Waldgebieten beheimatet, wo er den Boden und die Laubschichten nach Fressbarem durchwühlt. Archispirostreptus gigas ist ein äußerst ruhiger Terrarienbewohner, der meist in der Dämmerung aktiv wird und sich bei Gefahr sehr schnell zu einer Spirale zusammenrollt. Pro Segment sind wie bei allen Schnurfüßern zwei Beinpaare vorhanden. Die Grundfarbe ist ein tiefes schwarz wobei die Segmente mit dunkelbraunen Ringen unterteilt sind. Die Füße können eine leicht rötliche Färbung aufweisen. Terrarium Die Haltung dieser Tiere erfolgt in kleinen Regenwaldterrarien (mind. 40 x 30 x 30 cm für eine kleine Gruppe) mit 5-10cm hohem Substrat, da sich die Tiere gerne vergraben und unter der Erde Häuten. Moos sollte mit Korkrinde bedeckt werden, um den Tieren einen feuchten Unterschlupf zu bieten. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 80-100% liegen, wobei Staunässe zu vermeiden ist. Die Umgebungstemperatur sollte 25-27°C betragen. Die Tiere ernähren sich zu einem großen Teil von abgestorbenem tierischen und pflanzlichen Material, sprich moderndem Laub und Holz sowie Gemüse und Obst, aber auch toten Insekten. Jedoch wird auch frische Ware nicht verschmäht. Wie alle Schnurfüßer besitzt auch Archispirostreptus gigas ein Wehrsekret das an Körperöffnungen an den Seiten abgesondert wird. Die darin enthaltenen Stoffe besitzen einen markanten Geruch und können bei Kontakt die Haut rot oder braun Färben. Die Färbung verschwindet nach einigen Tagen wieder, Folgen sind nicht bekannt. (Das Waschen der Hände nach jedem Kontakt mit Tieren sollte nicht vergessen werden, Allergiker sollten Handschuhe tragen.) Zucht: Männliche Tiere unterscheiden sich von Weiblichen durch eine Lücke der Beinpaare am siebten Körpersegment. Es empfiehlt sich eine kleine Gruppe dieser Tiere zu pflegen. Bei etwas Geduld stellt sich dann bald Nachwuchs ein. Das Weibchen legt kurze Zeit nach der Paarung die Eier. Diese werden im Substrat eingebettet. Nach einigen Wochen oder aber auch Monaten Schlüpfen die Jungtiere. Viel Spaß wünscht Reptilica Pour les bons soins de cette espèce animale, nous recommandons:
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