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Geochelone elegans, juvenil
Geochelone elegans SCHOEPFF, 1794
Indische Sternschildkröte Herkunft: Die Sternschildkröten sind in Indien, Pakistan und Sri-Lanka verbreitet. Sie bewohnt ebenso Hügelgebiete wie Flachlandregionen. In diesen Gegenden ist sie in feuchten Waldgebieten aber auch trockeneren Graslandschaften zu finden. Äußere Merkmale: Sternschildkröten sind eine der schönsten Landschildkrötenarten. Ausgewachsen erreicht sie eine Carapaxlänge von 26-32cm, wobei Männchen auch nur ca. 22cm lang werden können. Der Panzer der Männchen ist schmaler, als der der Weibchen. Eine gelbe strahlenförmige Zeichnung verläuft auf dem schwarzen Untergrund der Carapaxschilder. Die Strahlen gehen auf jedem Schild von einem Zentrum aus. Die Männchen können von den Weibchen durch das nach innen gewölbte Plastron unterschieden werden. Ebenfalls ist das letzte Schild über dem Schwanz nach innen eingebogen. Terrarium: Das Terrarium sollte für ein Männchen und zwei Weibchen die Grundmaße von 150x150 (LxB) aufweisen. Die Tiere sollten nach Möglichkeit in Gruppen gehalten werden. Zuchtgruppen von 4 Weibchen und 3 Männchen können bspw. in Anlagen mit 2x3 m gehalten werden. Hier bietet sich ein Gewächshaus an. Das Gewächshaus sollte natürlich mit Strahlern beheizbar sein. Mit angeschloßenem Freigehege können die Tiere die dort wachsenden Grünpflanzen abweiden. Auf dem Speißeplan stehen Gräser und Wildkräuter wie Löwenzahn, Spitzwegerich, Weißklee usw. aber auch Gemüse und Obst. Der Bodengrund besteht aus einem Sand-Erdegemisch (ca. 2:3) das ungefähr 15 cm hoch eingebracht wird. Zur Einrichtung werden Klettermöglichkeiten durch Korkrinden, die ebenfalls verschiedene Versteckmöglichkeiten darstellen, eingerichtet. Die Temperatur von 32-35 °C in der Wärmezone (20 °C an einer kühleren Stelle) wird mit Spotstrahlern erzeugt, wobei die Temperatur nachts auf 20°C fallen sollte. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 70% liegen, wobei der Bodengrund ständig feucht zu halten ist. Die Temperatur kann mit Spotstrahler erzeugt werden. Die tägliche Beleuchtungsdauer liegt bei ca. 12 Stunden. Mit dem Abschalten der Beleuchtung fällt die Temperatur nachts auf 20 °C. Die Beleuchtung sollte eine Kombination aus UV-Licht und Wärmestrahler sein. Sie erfolgt durch UV Strahler die ebenfalls das Terrarium beheizen können oder entsprechende Leuchtstoffröhren die mit einem Spotstrahler oder Keramikstrahler kombiniert werden. Als Hilfe empfehlen wir das Buch Chimaira-Verlag Vivarienbeleuchtung und unser Archiv: Was ist Licht ? Die Luftfeuchtigkeit wird tagsüber bei 70% gehalten. Diese können wir mit Luftbefeuchter wie Neblern oder Beregnungsanlagen erzeugen. Die Temperaturen können mit Thermostaten oder Temperaturregler , die Luftfeuchtigkeit mit Hygrostaten gehalten werden. Zucht: Paarungen finden innerhalb der vier Monate der Regenzeit, Mitte Juni bis Mitte Oktober, statt. Dabei muss die Simulation der Regenzeit und der Trockenperiode bei einer Haltung im Terrarium eingehalten werden. Ein Gelege umfasst zwischen drei und sechs Eier, wobei bis zu drei Gelege während der Fortpflanzungssaison möglich sind. Die Eier sollten in einen Inkubator überführt werden. Eingebettet in leicht feuchtem Vermiculit oder Perlite werden die Eier bei 90 % Luftfeuchtigkeit und 28 °C gezeitigt. Die Inkubationsdauer kann recht unterschiedlich sein und ca. 50 Tage dauern, es sind aber auch Inkubationszeiten von ca. 170 Tagen bekannt. Beim Schlupf wiegen die Jungtiere etwa 20g und haben eine Carapxlänge von ca. 35mm. Weitere Informationen zur Inkubation von Reptilien finden sich unter Herpeton-Verlag Inkubation von Reptilieneiern Herpeton-Verlag Vermehrung von Landschildkröten Viel Spaß wünscht Reptilica Pour les bons soins de cette espèce animale, nous recommandons:
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