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Gerrhosaurus flavigularis, Gelbkehl-Schildechse
Gerrhosaurus flavigularis WIEGMANN,1828
Gelbkehl-Schildechse Verbreitung: Die Herkunft dieser Echsen liegt in Ostafrika und erstreckt sich von Äthiopien bis nach Südafrika. Lebensraum: Die tagaktiven Tiere leben überwiegend in steppenartigen Bereichen in Höhlen unter Felsen, Steinen und Büschen. Man findet sie in Bergregionen bis in die Küstenbereiche. Beschreibung: Die Schildechsen haben einen massigen Körper mit relativ kurzen Gliedmaßen und einen kaum vom Körper abgesetzten Kopf. Zwei hellgelbe Streifen verlaufen längs vom Nacken bis zum Schwanzansatz. Die Grundfarbe ist ein Beigebraun wobei die Bauchseite heller ist. Die Beschuppung zeigt die markanten rechteckigen Rückenschuppen die regelmäßige Reihen bilden. Die männlichen Tiere sind sehr gut an den Femoralporen zu erkennen. Terrarium: Für die paarweise Haltung dieser Echsen empfehlen wir ein Terrarium mit den Mindestmassen von 100x50x50 cm. Größere Terrarien mit 180 cm Länge bieten jedoch ein Optimum. Als Bodengrund sollte eine 10-15 cm hohe Schicht aus grabfähigem Sand eingebracht werden. Mit Steinen oder Kork bietet man den Tieren ausreichende Versteckmöglichkeiten. Ferner können diese Stellen besonders beleuchtet werden, um hier Sonnenplätze anzubieten. Die Einrichtung muß gegen Verrutschen oder das Einstürzen gesichert werden. Steine sind direkt auf dem Boden zu platzieren um ein Untergraben zu verhindern. Die Rückwand kann als Felswand weitere Klettermöglichkeiten bieten. Das Terrarium wird über Spotstrahler oder HQL-Strahler beleuchtet. Zusätzlich ist eine Bestrahlung mit UV-Licht wichtig. Hierbei finden UV-Strahler Verwendung. Mittels der Leuchtmedien kann das Terrarium beheizt werden. Hier sollten durchschnittlich 28 °C herrschen. Sonnenplätze können durchaus eine Temperatur von 35-40 °C erreichen. Eine Wasserschüssel mit frischem Wasser wird angeboten. Ebenfalls kann eine größere Wanne als Badeschüssel integriert werden. Die Luftfeuchtigkeit von ca. 60 % wird durch morgendliches Sprühen erreicht. Nahrung: Das Futterspektrum der Tiere reicht von Futterinsekten wie Wachsmaden, Mehlwürmer, Grillen, Heimchen, Schaben, Heuschrecken bis zu Salat und Obst, das gelegentlich angeboten werden kann. Das Futter wird regelmäßig mit Vitaminpräparaten und Mineralpräparaten bestäubt und aufgewertet. Fortpflanzung: In den Wintermonaten sollte den Tiere eine 2-3 Monatige Winterruhe bei ca. 16-20 °C gewährt werden. Nach der Winterruhe sind oftmals bereits die ersten Paarungen zu beobachten. Die Inkubation der bis zu acht Eier je Gelege gestaltet sich nicht immer einfach. Die Weibchen vergraben Ihr Gelege an einer feuchten Stelle im Boden. Die Eier sollten in einen Brutkasten überführt werden. Zu Beginn sollte das Gelege bei einer Temperatur von 28 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 100 % gezeitigt werden. Nach ca. drei bis vier Wochen wird die Luftfeuchtigkeit auf 80 % reduziert. Die Jungtiere schlüpfen nach 122-153 Tagen mit einer Größe von 15 cm. Viel Spaß wünscht Reptilica Pour les bons soins de cette espèce animale, nous recommandons:
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