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Pachydactylus bibronii, Bibron Gecko
Pachydactylus bibronii (SMITH, 1846) Bibron Gecko Dickfingergecko Verbreitung: Die Dickfingergeckos besiedeln ausschließlich das südliche Afrika. Lebensraum: Diese Art bevorzugt keinen bestimmten Lebensraum. Die Tiere sind Felsbewohner und dämmerungs- und nachtaktiv. In der Regel bewohnen sie Felsspalten oder Hohlräume unter Baumstämmen oder unter Rinden. Jedoch sind sie auch in menschlichen Siedlungen zu finden wo sie Unterschlupf in Holzstapel oder in Spalten unter dem Dach suchen. Beschreibung: Die Grundfarbe ist in der Regel Grau bis Braun. Es gibt aber auch Tiere die gelblich oder rötlich gefärbt sind. Zwei schwarze und weitere weniger deutliche Querbänder sind im Schulterbereich sichtbar. Weiße Flecken sind über den Rücken verteilt. Der Körper ist kräftig, der Kopf dreieckig und massig. Auf der Unterseite ist er heller gefärbt. An den fleischigen Zehen befinden sich Haftlamellen, die es den Tieren ermöglichen sich auch kopfüber an glatten Flächen zu bewegen. Die Männchen werden in der Regel etwas größer und haben einen breiteren Kopf. Terrarium: Für eine paarweise Haltung sollte die Mindestgröße des Terrariums ca. 60x60x80 cm (LängexTiefexHöhe) betragen. Das Terrarium sollte als Trockenterrarium mit einer bekletterbaren Rückwand gestaltet werden. Als Bodengrund eignet sich Sand. Es sollten Versteckmöglichkeiten unter Steinhaufen angeboten werden. Beim Einbringen der Einrichtung ist darauf zu achten, dass schwere Gegenstände von den Tieren nicht untergraben werden können. Steine sollten direkt auf den Terrarienboden plaziert und gegen Einsturz gesichter werden. Die Beleuchtung der Terrarien erfolgt über Leuchtstoffröhren. Diese werden mittels Betriebseinheiten betrieben. Reflektoren verbessern die Lichtausbeute. Wir empfehlen die Verwendung UV-Licht abgebender Leuchtstoffröhren. Diese müssen im Terrarium installiert werden da Glas UV-Strahlung zu einem gewissen Teil filtert. Werden Spotstrahler verwendet, kann hierdurch gleichzeitig das Terrarium beheizt werden. Die Temperaturen sollten ca. bei 26-30 °C liegen. Unter einem Strahler können 35-40 °C herrschen. Nachts sollten die Temperaturen bei 18-22 °C liegen. Das Terrarium wird in der Sommerzeit 12-14 Stunden beleuchtet. In den Wintermonaten wird die Beleuchtungsdauer für 2-4 Wochen auf ca. 6 Stunden reduziert. Hierbei erhalten die adulten Tiere etwas weniger Futter. Nach dieser Zeit werden die Werte wieder angehoben. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40-50 % liegen und Nachts bei ca. 60 %. Hier reicht es aus die Einrichtung des Terrariums zwei- bis dreimal pro Woche mit handwarmen Wasser zu übersprühen. Nahrung: Neben Heuschrecken, Heimchen und Grillen können den Tieren auch Wachsraupen oder andere Futterinsekten angeboten werden. Futterinsekten wertet man wegen des hohen Phosphor-Gehalts mit Mineralstoffen und Vitaminen auf. Fortpflanzung: Nach der erfolgten Paarung legt das Weibchen nach 3-4 Wochen meist zwei ovalen Eier. Diese werden im trockenen Bodensubstrat oder versteckt in Felsspalten abgelegt. Die Eier können in einen Inkubator überführt werden. Die Jungtiere schlüpfen bei 27-30 °C und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 30 % nach ca. 60 Tagen. Eine nächtliche Absenkung der Bruttemperatur auf 19 °C ist möglich. Hierbei schlüpfen in der Regel kräftigere Jungtiere. Viel Spaß wünscht Reptilica Pour les bons soins de cette espèce animale, nous recommandons:
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