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Sceloporus cyanogenys, Blauer Stachelleguan, juvenil
Sceloporus cyanogenys COPE, 1885
Blauer Stachelleguan OLSON wertete die Art S. cyanogenys 1987 zur Unterart Sceloporus serrifer ab. Teilweise werden von S. serrifer nun vier Unterarten geführt: Sceloporus serrifer serrifer COPE, 1866 Sceloporus serrifer cyanogenys COPE, 1885 Sceloporus serrifer plioporus SMITH, 1939 Sceloporus serrifer prezygus SMITH, 1942 Diese taxonomische Zuordnung wird jedoch nicht von allen Herpetologen geteilt. Lebensraum Diese Stachelleguane sind im äußersten Süden Texas und in Teilen Mexikos beheimatet. Die Tiere bewohnen dort zum großen Teil recht trockene Felslandschaften. Beschreibung Der Blaue Stachelleguan ist schon seit längerer Zeit ein beliebter Terrarienpflegling. Die Tiere erreichen zum Teil eine Gesamtlänge von ca. 35 cm. Die anderen Stachelleguanarten wie der Malachitgrüne Stachelleguan - Sceloporus malachiticus, bleiben im Wesentlichen kleiner. Namensgebend sind die Schuppen durch die er ein auffallendes Erscheinungsbild bekommt. Die Schuppen sind recht spitz zulaufend und stark gekielt. Die Tiere zeigen am Hals ein dunkles Halsband mit einem, unter Umständen undeutlichen, weißen Rahmen. Die Tiere zeigen auf der Oberseite eine graubraune, olivfarbene oder gelbliche Grundfärbung. Zur Paarungszeit zeigen die Tiere oftmals eine metallische, blaugrüne Färbung. Terrarium Die Leguane sollten paarweise in Terrarien von mindestens 100x50x50cm gehalten werden. Wir empfehlen allerdings größere Terrarien zu verwenden, um den Tieren genügend Freiraum für ihr Verhaltensspektrum zu bieten. Hier können kleine Gruppen von 3-4 Tieren gepflegt werden. Bei Temperaturen von 28-32 °C finden die Tiere optimale Tagestemperaturen. Die Beheizung und Beleuchtung kann über entsprechende UV Strahler erfolgen. Diese erzeugen die wichtige UV-Strahlung für die Tiere. Unter dem Strahler können durchaus Temperaturen von ca. 40 °C herrschen. Diese Plätze werden von den Tieren gerne aufgesucht. Wahlweise können auch Leuchtstoffröhren montiert werden. Für den Betrieb benötigt man entsprechende Betriebseinheiten. Zusätzlich werden mit Keramikfassungen einfache Wärmespotlampen zur Beheizung ins Terrarium gebracht. Nachts werden die Heizmedien bzw. die Beleuchtungen abgeschaltet. Hierdurch fallen die Temperaturen auf 15-20 °C. Als Hilfe empfehlen wir das Buch Chimaira-Verlag Vivarienbeleuchtung und unser Archiv: Was ist Licht? Die Ausstattung des Terrariums für diese tagaktiven Tiere sollte mit vielen Klettermöglichkeiten und Sonnenplätzen ausgerüstet werden. Steine und Äste werden direkt am Boden platziert. Der Bodengrund, bestehend aus einer 10-15 cm hohen Schicht aus Sand wird danach aufgeschüttet. Die Rückwände sollten für die Tiere durch nachgebildete Felsen oder Kletterflächen nutzbar gemacht werden. Futter Der Speiseplan dieser Leguane beinhaltet Wachsmaden , Mehlwürmer , Grillen , Heimchen , Schaben , (größere Tiere nehmen auchFauchschaben an) Heuschrecken und sonstige Futterinsekten. Zucht Die Tiere sollten ab Oktober / November in eine Winterruhe überführt werden. Hierbei werden die Temperaturen im Terrarium sowie die Beleuchtungsdauer über zwei Wochen schrittweise reduziert. Bei Zimmertemperatur und einer Beleuchtungsdauer von 8-10 Stunden ziehen die Tiere sich meist in Verstecke zurück und nehmen kaum Futter zu sich. Wasser wird allerdings immer angeboten. Nach ca. vier Wochen werden die Temperaturen und die Beleuchtungsdauer wieder langsam auf die normalen Werte gehoben. Die Winterruhe ist bei vielen Reptilien ein Auslöser zur Fortpflanzung. Paarungen können im Herbst beobachtet werden. Sceloporus cyanogenys ist lebendgebärend. Die 6-18 Jungtiere kommen zwischen April und Juni zur Welt und haben eine Gesamtlänge von ca. 60 mm. Teilweise könnten die Jungtiere von adulten Tieren gefressen werden. Daher werden diese sofort in kleinen Terrarien separiert. Hier empfehlen wir Faunarien oder kleinere Terrarien die übersichtlich eingerichtet werden sollten. Als Futter für die Jungtiere werden kleine Futtertiere wie Drosophilas oder micro Kurzflügelgrillen angeboten. Die Futtertiere sollten unbedingt mit Vitaminen und Mineralstoffen aufgewertet werden. Die Tiere erreichen nach ca. zwei Jahren die Geschlechtsreife. Viel Spaß wünscht Reptilica Pour les bons soins de cette espèce animale, nous recommandons:
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