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Sphodromantis lineola, Ghana Gottesanbeterin
Sphodromantis lineola (BURMEISTER, 1838)
Ghana Gottesanbeterin
Allgemeines Diese großen und robusten Tiere sind bspw. in Angola, Äthiopien, an der Elfenbeinküste, in Ghana, Kamerun und Senegal verbreitet. Dort bewohnen sie Strauch- und Steppenvegetation. Die Ausfärbund der adulten Tiere kann sich der Umgebung anpassen und zwischen Grün, Braun bis Gelb variieren. Die Tiere können eine Größe von 65mm (Männchen) bis 70mm (Weibchen) erreichen. Die Fangbeine der Gottesanbeterin sind fast immer stark bedornt. Mit ihnen wird die Beute erfaßt und gehalten. Auf dem dreieckigen Kopf befinden sich links und rechts die Facettenaugen. Sie ermöglichen das räumliche Sehen in alle Richtungen. Terrarium Die Haltung dieser Tiere erfolgt in kleinen Terrarien (mind. 30 x 30 x 30 cm). Auf Klettermöglichkeiten ist zu achten, da die Tiere sich bei einer Häutung an Ästen kopfüber abhängen. Hierbei darf kein Kontakt zum Bodengrund entstehen, da die Gottesanbeterin der Haut nicht entweichen kann. Die Tagestemperaturen sollten bei 20-25°C liegen und nachts um 5°C abfallen. 1-2 mal die Woche wird gesprüht. Die Tieren können jeden zweiten Tag mit Insekten gefüttert werden. Hierbei wird alles was überwälltigt werden kann verspeist. Zucht: Männliche adulte Tiere unterscheiden sich von Weiblichen durch längere Flugorgane, die über das Abdomen hinaus reichen. Jungtiere haben noch keine Flugorgane. Hier wird die Unterseite des Abdomens in Augenschein genommen. Männchen haben 9 Sternite (Segmente), Weibchen zeigen hier 6. Zur Verpaarung wird das Männchen zum Weibchen gebracht. Es nähert sich vorsichtig und besteigt den Rücken des Weibchens. Nach der Paarung werden beide Tiere wieder getrennt. In der darauf folgenden Zeit baut das Weibchen ein oder mehrere Ootheken (Schaumnester) in denen über hundert Eier sein können. Nach dem Schlupf werden die Jungtiere mit kleinen Insekten wie Drosophila gefüttert. Die Lebendsdauer beträgt ca. ein Jahr.
Die Männchen wirken in der Regel fragiler. Das Abdomen ist etwas kleiner und die Flügel (Tegmina (Vorderflügel) und Alae (Hinterflügel)) ragen über den Hinterleib hinaus.
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