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Xenagama batilifera - Biberschwanzagame
Xenagama taylori (PARKER, 1935) Taylors Biberschwanzagame Verbreitung: Die Gattung Xenagama mit ihren beiden Vertretern X. batillifera (VAILLANT, 1882) und X. taylori (PARKER, 1935) ist in Somalia und Äthiopien beheimatet. Lebensraum: Der Lebensraum der Bieberschwanzagamen befindet sich in trockenen und sandigen Gebieten. Dort bewohnen die Agamen Wohnröhren die sie selbst anlegen. Die Röhren reichen mit einer Länge von bis zu 120 cm in eine Tiefe von 30-70 cm. Die Agamen richten sich hierbei vermutlich an die Bodenfeuchtigkeit. Beschreibung: Diese Agamen zeigen eine außergewöhnliche Schwanzform die ihnen den Namen verleiht. Die Tiere sind hauptsächlich bodenbewohnend. Nach Roos (2002) erreichen weibliche Tiere eine Gesamtlänge von 139 mm, Männchen bleiben mit 123 mm vermutlich kleiner. Der diskusförmige Schwanz ermöglicht den Tieren ihre Wohnröhren gegen Beutegreifer zu verschließen. Die Grundfärbung besteht aus verschiedenen Brauntönen. Männchen können Teile des Kopfes bis zur Brust blau färben. Weibliche Tiere zeigen diese Färbung nur ansatzweise. Xenagama taylori ist eine sonnenliebende Agame, welche die meiste Zeit des Tages damit verbringt sich zu sonnen. Die Agame ist das ganze Jahr über aktiv. Während der kühleren Wintermonate wird die Nahrungsaufnahme jedoch reduziert. Da es sich bei den Tieren um eine stark territoriale Art handelt, sollte sie in entsprechend großen Terrarien gepflegt werden. Terrarium: Für eine paarweise Haltung sollte die Mindestgröße des Terrariums 100x50x50 cm (LängexTiefexHöhe) nicht unterschritten werden. Das Terrarium wird als Trockenterrarium gestaltet. Als Bodengrund eignet sich ein grabfähiger und lehmhaltiger Sand damit die Biberschwanzagame Wohnhöhlen anlegen kann. Ebenfalls sollten Klettermöglichkeiten vorhanden sein. Die Temperaturen sollten ca. bei 20-30 °C liegen und unter einem Strahler können Temperaturen bis 50 °C erreicht werden. Das Terrarium sollte möglichst hell beleuchtet werden. Hier sollten neben HQI-Brennern zusätzlich Spotstrahler verwendet werden. Bei der Vergesellschaftung mehrer Tiere werden aufgrund des territorialen Verhaltens mehrere Sonneninseln angeboten. Diese sind durch Steine oder sonstige Einrichtung mit einem Sichtschutz voneinander zu trennen. Ebenfalls wird empfohlen die Tiere täglich mit einer Osram Vitalux für 30 Minuten zu bestrahlen. Die allgemeine Beleuchtungszeit sollte je nach Jahreszeit im Sommer ca. 14 Stunden und im Winter ca. 8 Stunden betragen. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 50-60 % liegen. Etwa ein drittel des Terrariums sollte morgens kräftig übersprüht werden, die Oberfläche des Bodengrunds sollte im Laufe des Tages wieder abtrocknen. Die Agamen nutzen das morgendliche Sprühen zur Wasseraufnahme indem Sie die Tropfen von den Einrichtungsgegenständen lecken. Ebenfalls sollte der Bodengrund etwas Feuchtigkeit speichern um die Wände der Wohnhöhle feucht (nicht nass!) zu halten. Nahrung: Neben allen gängigen Futterinsekten wie Heuschrecken, Heimchen und Grillen können bspw. auch Wachsraupen angeboten werden. Ebenfalls Fressen die Agamen auch Löwenzahn, Spitzwegerich, Breitwegerich, Vogelmiere, Taubnessel, Gänseblümchen und andere Wildkräuter. Diese sollten im Wechsel zu Futterinsekten angeboten werden. Zur Aufwertung des Futters empfehlen wir es mit Mineralstoffen und Vitaminen zu bestäuben. Fortpflanzung: Die Trächtigkeitsdauer beträgt ca. 5 Wochen. Während der Trächtigkeit sollten die Weibchen mit sehr hochwertiger Nahrung gefüttert werden. Das Gelege kann bis zu 9 Eier umfassen. Die Nahrungsaufnahme wird ca- 1-3 Wochen vor der Eiablage eingestellt. Die Eier werden in einem bis zum Bodengrund gehenden Gang gelegt. Anschließend wird das Gelege wieder zugedeckt und nicht bewacht. Das Gelege sollte in einen Inkubator überführt werden. Die Zeitigungsdauer beträgt bei ca. 28-29°C ca. 46 Tage. Es ist darauf zu achten, dass die Jungtiere genügend Wasser aufnehmen. Die erste Nahrungsaufnahme erfolgt 1-3 Tage nach dem Schlupf. In den ersten 4 Wochen kann man die Jungtiere gemeinsam aufziehen. Nach etwa 4 Wochen stellt sich langsam die innerartliche Aggression ein und die Jungtiere sollten in kleinen Gruppen mit entsprechend viel Platz aufgeteilt werden. Viel Spaß wünscht Reptilica Pour les bons soins de cette espèce animale, nous recommandons:
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